{"id":732,"date":"2021-02-23T13:29:10","date_gmt":"2021-02-23T13:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/?p=732"},"modified":"2021-05-04T13:32:45","modified_gmt":"2021-05-04T13:32:45","slug":"in-gedenken-an-heike-meinert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/?p=732","title":{"rendered":"In Gedenken an Heike Meinert"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/meinert_2010_kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-733\" src=\"https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/meinert_2010_kl-202x300.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/meinert_2010_kl-202x300.jpg 202w, https:\/\/spd-lohbruegge.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/meinert_2010_kl.jpg 269w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>Die SPD Bergedorf hat eine leidenschaftliche Sozialdemokratin verloren. Bereits durch ihr Elternhaus, ihre Eltern waren Helga und Franz Pritzl, war Heike sozialdemokratisch von Kind an gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Heike Meinert ist am 15. Februar im Alter von 77 Jahren verstorben.<\/p>\n<p>Heike war von 2000 bis 2004 Distriktsvorsitzende in Lohbr\u00fcgge-Ost. Ab 1993 geh\u00f6rte sie bis 2011 der Bezirksversammlung Bergedorf an. Als Vorsitzende von 2004 bis 2010 hat sie sich viele Jahre mit Herzblut im Sozialausschuss engagiert. Freundlich, aber beharrlich hat sie sich mit Erfolg eingesetzt z. B. f\u00fcr einen Pflegest\u00fctzpunkt in Bergedorf, die autonomen Jugendwerkst\u00e4tten, das Familienhebammenprojekt, einen Kinderpsychologen f\u00fcr den Bezirk oder auch das Haus br\u00fcgge. Partei\u00fcbergreifend war sie, durch ihre zugewandte ausgleichende Art, menschlich und fachlich anerkannt.<\/p>\n<p>Heikes Wirken wird durch die folgenden Erinnerungen von Menschen, die sie politisch und privat begleitet haben, viel besser deutlich als durch blo\u00dfe Aufz\u00e4hlungen:<\/p>\n<p><i>Stephanie Albrecht-Suliak: <\/i>\u201eDie Nachricht \u00fcber den Tod unserer Genossin Heike Meinert macht mich sehr traurig. F\u00fcr mich bleibt Heike unvergessen. Als (sehr junge) Jungsozialistin war sie mir zu Beginn der 2000er ein wichtiges Vorbild: ganz nahe an den Menschen in den Nachbarschaften, in ihren Themen versiert, klug vernetzt, absolut symphatisch, eine Teamplayerin und bis zuletzt hoch engagiert. Vielen Dank, Heike, f\u00fcr diese Orientierung. Ihrem Mann Berndt und allen Angeh\u00f6rigen geh\u00f6rt mein aufrichtiges Mitgef\u00fchl.\u201c<\/p>\n<p><i>Simone G\u00fcnd\u00fcz:<\/i> \u201eHeike habe ich 2005 kennengelernt, als ich als zubenannte B\u00fcrgerin in den Ausschuss f\u00fcr Soziales, Gesundheit und Integration (SGI) gew\u00e4hlt worden bin. Heike hat sich sehr gefreut und mich mit ihrer herzlichen und offenen Art in die SGI-Fraktion aufgenommen. Ich werde nie vergessen, wie wir uns damals gemeinsam eingesetzt haben f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Heike war sehr hartn\u00e4ckig, wenn es darum ging Missst\u00e4nde zu beseitigen und die Situation im Bezirk zu verbessern. Sie hatte sich damals die Bergedorfer Kinder\u00e4rzte als Verb\u00fcndete gesucht und so die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung \u00fcberzeugt.\u00a0 Viele Mitarbeiter aus den Institutionen berichteten uns nach Heikes Ausscheiden aus der Bezirksversammlung noch von ihren pers\u00f6nlichen Erlebnissen mit ihr. Sie hat bei vielen Menschen, auch bei uns, ihren festen Platz. Sie wird mir fehlen.<\/p>\n<p><i>Katja Kramer:<\/i> \u201eLiebe Heike, ich erinnere mich noch genau, wie du mir \u00fcberschw\u00e4nglich gratuliert hast, als ich zum ersten Mal zur Vorsitzenden \u201edeines\u201c Ausschusses f\u00fcr Soziales, Gesundheit und Integration (SGI) in der Bezirksversammlung Bergedorf gew\u00e4hlt wurde. Bei einem unserer Sommerfeste in Lohbr\u00fcgge sagtest du mal zu mir, \u201aIch bin froh dar\u00fcber, meine Herzensthemen f\u00fcr den Bezirk bei dir aufgehoben zu wissen.\u2018 Diese Worte r\u00fchren mich noch immer sehr, wenn ich daran denke. Deine Augen strahlten jedes Mal, wenn du von deinen Aktivit\u00e4ten rund um das Haus br\u00fcgge oder auch dem Begleiter sprachst. Meine ersten Schritte in die Kommunalpolitik hast Du begleitet und warst mir dabei immer eine ehrliche und vor allem haltgebende St\u00fctze. Du hast immer die richtigen Worte gefunden, um aufkommende Zweifel im Keim zu ersticken. Deine herzliche Stimme und dein ansteckendes Lachen werden mir stets in Erinnerung bleiben. Vielen Dank, dass ich dich kennenlernen und erleben durfte!\u201c<\/p>\n<p><i>Annette Kr\u00f6ger:<\/i> \u201eIch sehe Heike vor mir, eine \u201akleine Person\u2018, voller Energie, ihrem Gegen\u00fcber immer aufmerksam zugewandt, mit ganz viel Herz!\u201c<\/p>\n<p><i>Dr. Christoph Krupp:<\/i> \u201eDer Verlust von Heike Meinert ist sehr schmerzlich. Sie war eine tolle Sozialdemokratin, die mit Herz und ihrer ganzen Pers\u00f6nlichkeit f\u00fcr ihre Mitmenschen eingesetzt hat. Ihre Freundlichkeit und Ihre Beharrlichkeit haben sie gleicherma\u00dfen ausgezeichnet. Ihr Kompass hat gestimmt und daher war sie mir oft eine gute Ratgeberin.\u201c<\/p>\n<p><i>Karin Rogalski-Beeck:<\/i> \u201eHeike stand immer auf der Seite der Schw\u00e4cheren unserer Gesellschaft und war bem\u00fcht, ihnen zu helfen. Bis es wegen Corona nicht mehr ging, habe ich Heike besucht. Immer wenn ich von ihrer SPD berichtet habe, huschte ein L\u00e4cheln \u00fcber ihr Gesicht. Ich trauere mit Ihrem Mann Berndt, ihren beiden T\u00f6chtern und der ganzen Familie, die sie bis zuletzt liebevoll gepflegt hat. Ich habe mit Heike eine Freundin verloren.\u201c<\/p>\n<p><i>Oliver Ro\u00dfborg:<\/i> \u201eWenn ich mich an Heike erinnere, dann w\u00e4ren meine ersten Gedanken, dass sie f\u00fcr mich eine Sozialdemokratin alter Schule war, der das Allgemeinwohl und das gemeinsame Miteinander wichtig waren. Sie ist auf Menschen zugegangen und sie hat zugeh\u00f6rt. Sie hat sich besonders f\u00fcr die sozial Schwachen im Bezirk eingesetzt. Sie war sehr engagiert und hat in den politischen Alltag immer auch eine menschliche Note getragen.\u201c<\/p>\n<p><i>Michael Sch\u00fctze:<\/i> \u201eHeike war ein wunderbarer Mensch, der das Herz am richtigen Fleck, f\u00fcr jeden Menschen ein offenes Ohr und ein freundliches Wort hatte. Mit Leidenschaft, Beharrlichkeit und \u00dcberzeugungskraft stritt sie f\u00fcr alles, was ihr wichtig war. Das habe ich am eigenen Leibe erfahren, weil sie mich solange ermuntert und aufgefordert hat, in den Vorstand zu gehen und aktiv zu werden, bis ich schlie\u00dflich nachgegeben habe. Ohne sie w\u00e4re ich vermutlich heute nicht Distriktsvorsitzender. Zugleich war sie immer eine gro\u00dfe St\u00fctze. Beeindruckend war es, Heike am Infostand zu erleben. Dort verteilte sie kaum Flugbl\u00e4tter, weil sie st\u00e4ndig mit Menschen im Gespr\u00e4ch war, die sie kannten oder ihre Hilfe brauchten. Sie war eine echte Menschenfischerin. Sie fehlt mir sehr.\u201c<\/p>\n<p><i>Marion Ziehe und Helge Hadler:<\/i> \u201eHeike Meinert war davon \u00fcberzeugt, dass sozialdemokratische Kommunalpolitik in \u00fcberschaubaren Zeitr\u00e4umen praktisch wirksam sein muss \u2013 besonders in der Wohnungsbaupolitik, der Sozialpolitik und der Gesundheitspolitik. Diese Grundhaltung hat auch ihre Arbeit als langj\u00e4hrige Bezirksabgeordnete bestimmt. Gerne erinnern wir uns an die vielen pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4che mit ihr. Heikes gro\u00dfe Mitmenschlichkeit und Fairness waren beeindruckend. Es macht uns traurig, dass die letzte Wegstrecke ihres Lebens so arg beschwerlich war. Wir haben Heike sehr gemocht und werden sie nicht vergessen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Karin Rogalski-Beeck, Michael Sch\u00fctze<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SPD Bergedorf hat eine leidenschaftliche Sozialdemokratin verloren. 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