BezirksversammlungNiemeyer

Wir sorgen für eine farbenfrohe Bepflanzung öffentlicher Flächen!

Die farbenfrohe Wechselbepflanzung öffentlicher Flächen wie am Mohnhof, am Lohbrügger Markt oder bei der Vogelvoliere im Grünen Zentrum ist ein schöner Anblick und erfreut viele Menschen. Die Grünen sind dagegen. Wir werden aber auch künftig dafür sorgen, dass diese Bepflanzung bleibt!

In den Bergedorfer Vier- und Marschlanden liegt eins der größten Blumenanbaugebiete Deutschlands. Im Jahr 2025 wurden 15,5 Millionen Beet- und Balkonpflanzen erzeugt.

Im Bezirk gibt es eine Bandbreite heimisch produzierter Pflanzen im öffentlichen Raum, sowohl saisonale Wechselbepflanzungen als auch dauerhaft angelegte Staudenpflanzungen.

Die saisonale Wechselbepflanzung mit besonders hoher farbenfroher Blühintensität trägt positiv zur Aufenthaltsqualität und zum Erscheinungsbild öffentlicher Räume bei.

Gleichzeitig erfreuen sich viele Menschen an naturnah gestalteten Staudenflächen, die einen stärker landschaftsbezogenen Charakter vermitteln.

Die intensiv blühenden Anlagen, etwa im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Denkmals und des Mohnhofs, erfreuen sich großer Beliebtheit in der Bevölkerung.

Für die Fläche am Lohbrügger Markt wurde als Eingangsbereich in die City die gleiche Bepflanzung wie am Mohnhof gewählt, nachdem die Bezirksversammlung einem von der SPD Lohbrügge initiierten Antrag der SPD-Fraktion gefolgt war.
Im Schlosspark finden sich Staudenpflanzungen, die sich harmonisch in die Gesamtgestaltung der historischen Anlage einfügen. Vergleichbare Pflanzungen befinden sich auf dem alten Friedhof Lohbrügge und im Grünzug Bornbrook beim „Duftgarten“.

Staudenpflanzungen sind nicht kostengünstiger als Wechselbepflanzungen. Zwar müssen hier nur ausgefallene Pflanzen ersetzt werden, diese sind jedoch in der Anschaffung deutlich teurer als Sommerblumen. Die Pflege von Staudenpflanzungen erfordert ein hohes Maß an Fachwissen. Die Entwicklung der Pflanzungen muss durch kostenintensive gezielte Pflegemaßnahmen gesteuert werden. Beide Pflanzungsarten bedürfen dauerhafter Pflege und müssen in Trockenperioden bewässert werden. Insgesamt bewegen sich die Kosten beider Pflanzungsformen in vergleichbarer Größenordnung.
Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Pflanzen kann aus ökologischer Sicht besondere Vorteile bieten. Gleichzeitig können auch Wechselbepflanzungen einen ökologischen Wert haben, da darauf geachtet wird, überwiegend einfach blühende Arten und Sorten zu nutzen, die bienenfreundlich sind und somit einen Beitrag zur Förderung von Bestäubern leisten.
Als Wechselbepflanzung werden im Frühjahr Freilandstiefmütterchen verschiedener Farbtöne und Hornveilchen gesetzt. Im Sommer: Leberbalsam; Schmuckkörbchen, Husarenköpfe, Salbei, Petunien, Mittagsblume, Buntblatt, Margeriten, Steinkraut, Nelken, Ziertabak, Zinnien, Eisenkraut, Sonnenwende, Zwerg Wucherblume, Begonien.

Die Bepflanzung erzeugt ein harmonisches, stimmungsvolles und farbenfrohes Bild. Es werden insektenfreundliche Arten aus Anzuchtbetrieben in den Vier- und Marschlanden verwendet. Die Pflege erfolgt durch lokale ortsansässige Bergedorfer Betriebe.

Die Bepflanzung und Pflege der Grünanlagen an Rathauspark, Schlosspark mit Schillerufer, Kaiser-Wilhelm-Platz und im Grünen Zentrum Lohbrügges kostet den Bezirk insgesamt 60.000 €, die der Verkehrsinseln an Mohnhof und Lohbrügger Markt 20.000 € jährlich.

Wir finden: das ist gut investiertes Geld um Bergedorf und Lohbrügge weiterhin mit attraktiven Aufenthaltsorten und Blickfängen zu verschönern! Dafür werden wir sorgen!

Christine Niemeyer

Christine Niemeyer (62) ist Lohbrügger Abgeordnete in der Bezirksversammlung Bergedorf und dort u.a. Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz.

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