Auslegung des B-Plans Sterntwiete

In der letzten Sitzung des Statdtentwicklungsausschusses der Bergedorfer Bezirksversammlung wurde unter anderem die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes (B-Plan) an der Sterntwiete einstimmig beschlossen.

Auf dem Areal sollen, wie im städtebaulich-hochbaulich durchgeführten Workshopverfahren beschlossen, etwa 90 Wohneinheiten angeordnet in drei Baukörpern mit einer großzügigen Spielfläche in der Mitte entstehen.

Der Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen soll, wie im Vertrag für Hamburg festgelegt, bei 30% liegen. Auch soll die Tiefgarage, deren Anbindung an die Sterntwiete erfolgt, die durch die Neubauten wegfallenden alten Garagenstellplätze kompensieren.

Durch frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit wurden die ersten Entwürfe hinsichtlich der Verschattung der bestehenden Bebauung im direkten Umfeld überplant und auch der Klinkeranteil in der Fassadengestaltung wurde auf die Anregungen hin deutlich erhöht. Auch wurde dem Lärmschutzbedarf zum Binnenfeldredder hin mehr Bedeutung zugemessen und entsprechend nachgebessert.

Um der Feuerwehr uneingeschränkte Zufahrt zu den Gebäuden zu ermöglichen, müssen womöglich zwei Stellplätze in der Goerdelerstraße entfallen.

Durch die Umsetzung dieses Bauvorhabens kann der angespannte Bergedorfer Wohnungsmarkt weiter entlastet werden und der Stadtteil Lohbrügge bekommt an exponierter Stelle ein sich gut in die Umgebung einfügendes Neubauensemble.

Oliver Roßborg

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