Öffentliche Plandiskussion zum Stuhlrohrquartier beschlossen

In der letzten Sitzung des Statdtentwicklungsausschusses der Bergedorfer Bezirksversammlung wurde unter anderem die Durchführung einer öffentlichen Plandiskussion zur Bebauung des Stuhlrohrquartiers einstimmig beschlossen.

Bisher wurde für die geplante Bebauung eine gläserne Werkstatt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung durchgeführt, in der Anregungen für die künftige Bebauung gesammelt wurden, die dann Einfluss in die Planungen der beteiligten Architekturbüros gefunden haben.

Das eingeleitete förmliche Bebauungsplanverfahren hat jetzt die Aufgabe, die planungsrechtlichen Vorgaben für eine dem Standort angemessene Verwertung für ein Wohnungsbauvorhaben sowie für gewerbliche Nutzungen zu schaffen. Hierbei soll durch Schaffung einer grünen Wegeverbindung direkt am Schleusengraben die Verbindung der Vier- und Marschlande gewährleistet werden.
Das zu entwickelnde urbane Areal soll die räumliche Nähe der wichtigen Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Versorgung und unmittelbare Freizeitaktivitäten vereinen und gleichzeitig soll ein vernünftiges Maß der baulichen Dichte und Gebäudehöhen in Orientierung an die bestehenden Gebäude der Umgebung festgelegt werden. Auch müssen noch weitergehende Fragen zur Erschließung des Plangebietes abgeklärt werden und der Stellplatzschlüssel dürfte wegen der zu erwartenden stärkeren Verdichtung für Diskussionen sorgen.

Insofern kann es eine interessante öffentliche Plandiskussion werden, wenn sich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger an der geplanten öffentlichen Plandiskussion am 10 Oktober ab 18 Uhr im Lichtwarkhaus beteiligen und ihre Bewertung zu der dann vorliegenden Bebauungsplanskizze äußern würden.

Oliver Roßborg

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