SPD Bergedorf gibt grünes Licht für Oberbillwerder

Die SPD Kreis Bergedorf hat am 24. Juni in einer Kreisdelegiertenversammlung (KDV) grünes Licht für den neuen Stadtteil Oberbillwerder gegeben. Nach rund 5½ Stunden stimmten die 34 anwesenden Delegierten einstimmig für den Leitantrag des Kreisvorstandes.

Dieser sieht vor, dass auf 120 Hektar nördlich der S-Bahnstation Allermöhe bis 2030 ein neuer Stadtteil mit 5.000 bis 6.000 Wohnungen entstehen soll mit einer ausgewogenen Mischung an Wohnformen im Verhältnis 30% Sozialwohnungen, 30% frei vermieteter Wohnraum und 40% Wohneigentum, davon die Hälfte Einzel– und Reihenhäuser. Die abwechslungsreiche Architektur soll maximal sechsgeschossige Wohnbauten ermöglichen.

Da die Verkehrsanbindung sehr problematisch ist, soll der Stadtteil verkehrsarm werden mit einem maximalen Anteil von 30% für den Autoverkehr. Gute Busverbindungen und eine Verkürzung des S-Bahn-Taktes auf 5 Minuten sowie neun statt sechs Wagons sollen das ermöglichen. Verkehrsanbindungen soll es nach Westen, Nordosten (Ladenbeker Furtweg) und Osten geben.
Eine gute soziale Durchmischung sowie umfangreiche soziale Einrichtungen, aber auch Gewerbe sollen zum Gelingen des Stadtteils beitragen.

Der Abstimmung vorausgegangen waren ein Vortrag sowie eine Diskussion mit Karen Pein von der IBA Hamburg, die bis Mitte 2018 einen Masterplan für Oberbillwerder erstellen soll. Anschließend gab es Arbeitsgruppen zum Thema.

Aus Zeitgründen wurde unser Antrag zur Rente, den wir in der letzten Mitgliederversammlung beschlossen hatten, auf die nächste KDV vertagt.

Michael Schütze

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