Bebauungsplanverfahren für Oberbillwerder gestartet!

Mit der frühzeitigen öffentlichen Beteiligung startete Ende März das Bebauungsplanverfahren für Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder. Die zentrale Veranstaltung fand dabei am 08. April in Form einer digitalen Zoom-Konferenz statt.

Mehr als 280 Interessierte hörten sich dabei zunächst online die Erläuterungen zu den wichtigsten Aspekten der Planverfahren an und stellten anschließend rund 100 Fragen, von denen aus Zeitgründen nur die wichtigsten in der Konferenz selbst beantwortet wurden, z. B. wie kann durch Oberbillwerder verursachter Verkehr aus Neuallermöhe und dem Billwerder Billdeich herausgehalten werden? Antwort: Verkehrsberuhigung. Wie kann die S-Bahn leistungsfähiger werden? Antwort: Einzäunung der Strecke, engere Taktung, längere Züge, Digitalisierung.

Alle Fragen und Einwendungen werden ausgewertet und fließen in die Überarbeitung der Planungsentwürfe ein. Diese werden dann nach Beschluss der politischen Gremien öffentlich ausgelegt. Dabei können wiederum Anmerkungen und Bedenken vorgebracht werden, die ggf. eingearbeitet werden. Abschließend entscheidet die Bezirksversammlung.

Sobald die Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplanes vorliegt, vermutlich Ende 2022, kann mit der notwendigen Sandaufschüttung des Geländes begonnen werden. Ungefähr zwei bis drei Jahre später startet dann der Bau des  Bahnquartiers direkt am S-Bahnhof Allermöhe. Die ersten Wohnungen könnten, je nach Baufortschritt, 2026 bezogen werden. Nach Fertigstellung des Bahnquartiers folgen die weiteren Bauabschnitte. Frühestens Ende der 2030er Jahre könnte der neue Stadtteil fertig sein.

Unter www.oberbillwerder-hamburg.de gibt es ausführliche Informationen im Internet.

Michael Schütze

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