Kreisdelegiertenversammlung tagte digital.

Am 17. April fand erstmals eine Kreisdelegiertenversammlung (KDV) in digitaler Form statt. Mit 53 Delegierten, die sich ab 10 Uhr vor ihren Bildschirmen versammelten, war die KDV auch gut besucht.

Insgesamt standen 15 Anträge auf der Tagesordnung. Nach rund 3,5 Stunden waren erst neun Anträge diskutiert worden. Daraufhin gab es den Vorschlag, die KDV abzubrechen und im Mai oder Juni fortzusetzen. So wurde es dann beschlossen. Am Ende waren gerade einmal sechs Anträge abgestimmt und drei zur weiteren Beratung zurückgezogen. Besonders bemerkenswert war übrigens der Antrag, mit dem der Kreisvorstand ein Schwimmbad mit sechs Bahnen für Oberbillwerder forderte. Er wurde mit dem Zusatz angenommen, dass auch Menschen das Bad nutzen können sollen, die nicht in der Schule oder in einem Verein aktiv sind.

Technisch war die KDV übrigens erstaunlich gut organisiert. Hier und da gab es ein paar kleinere Abstimmungsprobleme oder Unstimmigkeiten. Aber insgesamt klappte das digitale Format für das erste Mal ziemlich gut. Zur Anwendung kam ein Abstimmungsprogramm, das eine leichte digitale Stimmabgabe möglich machte und die Ergebnisse auch übersichtlich darstellte.

Nach den Erfahrungen mit dieser ersten digitalen KDV werden gewiss die richtigen Lehren gezogen, so dass die KDV-Fortsetzung geschmeidiger und effizienter über die Bühne gehen kann. Schließlich sind digitale Veranstaltungen schon anstrengend genug!

Michael Schütze

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